Sweet 16 und ab in die USA – Part 3

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Wo wart ihr überall und was habt ihr alles erlebt? Das sind die wahrscheinlich meist gestellten Fragen gewesen als wir wieder zurück waren. Aber ja, was haben wir denn alles erlebt? Am ersten Morgen zurück zu Hause wusste ich erst gar nicht so recht wo ich bin und was ich in den vergangenen zwei Wochen alles erlebt hatte. Waren diese zwei Wochen etwa nur ein intensiver Traum?

In den Monaten bevor es los ging, wurde die Vorfreude mit jedem Tag größer und im Endeffekt ging die Zeit so schnell vorbei. Auch wenn es sich erst wie eine vor sich hinschleichende Ewigkeit angefühlt hat. Als ich am Montagmorgen nach unserer Rückreise aufgewacht bin, fühlte ich mich wie benommen. Habe ich nur geträumt oder ist das alles wirklich so gewesen? Es war doch wie eine never-ending-love story.

Kurz vor der Reise

Kennst Du das? Ewig lang zählt man die Tage bis zum Tag des Abflugs und die Zeit vergeht einfach nicht. Und dann! Sind es nur noch zwei Wochen, nur noch Eine und schon wird der Koffer gepackt. Die letzte Nacht bevor es losging, habe ich kaum geschlafen, verständlich, oder? Ich weiß noch wie ich mit meiner Freundin telefoniert hab und wir am Überlegen waren, ob unsere Koffergröße ausreicht und ob die Koffer nicht zu schwer sind. War aber alles easy.

Am Freitag also ging es früh morgens zum Flughafen nach München. Etwas, dass ich euch natürlich unbedingt auch erzählen muss: am Haus meiner Oma sind wir noch vorbeigekommen. Sie ist extra so früh aufgestanden, um mit Deutschland-Fahne am Fenster zu stehen und mir eine gute Zeit zu wünschen (eine USA-Flagge hatte sie nicht, daher die Deutschland-Fahne, aber die Gestehe zählt schließlich).

Während der Fahrt zum Flughafen waren wir so viel am Quatschen, dass wir schneller da waren als gedacht. Beim Einchecken und Kofferaufgeben wurden wir gefragt, wer denn unsere Koffer gepackt hat und was denn drin ist… Tja, safety first.

Dann noch der Security Check-In, warten welche Plätze wir bekommen und einsteigen. Dann wurde es ernst.

Los geht’s

Die Zeit im Flieger verging so schnell. Ich hatte zwei sehr gesprächige Amerikaner neben mir, es konnte also losgehen. In Atlanta hatten wir den ersten Zwischenstopp. Hier mussten wir dann auch die Einreisekontrolle durchlaufen. Wenn Du schon in den USA warst, weißt Du vielleicht, dass die Behörden dort bei der ersten Einreise sehr ernst und genau sind.

Als wir endlich dran waren, sind wir zu zweit zum Schalter und dort wurden wir direkt zurechtgewiesen, dass, wenn wir nicht verwandt sind, nur einzeln kommen dürfen. Dann ging die Fragerei los, ich dachte, wirklich, dass ich gleich wieder nach Hause geschickt werde. Was man nicht alles fragen kann. Aber nach 10 Minuten Herzklopfen, Augen- und Fingerabdruckscan durfte ich weiter.

Nach längerem Aufenthalt in Atlanta ging es total übermüdet in den Flieger nach Los Angeles.

Ankommen in der Stadt der Engel

Nachts wurden wir von einem Freund meiner Freundin am Flughafen LAX abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Das Orange Drive Hostel war für fünf Tage unser zu Hause. Selbstverständlich durfte ein Beach Day am Venice Beach nicht fehlen, wir waren aber auch so viel unterwegs.

Next destination, please

Nach fünf Tagen in der Stadt der Schönen und Reichen ging es nach Oklahoma City. Dort wurden wir liebevoll empfangen. Spät nachts haben wir dann unser zu Hause für die nächste Woche bezogen und sind kurzerhand noch zu iHop gefahren. Wo wir auch sehr oft waren, im Chili’s*. Dort aber nicht zu viel essen und lieber beim Nachtisch zuschlagen. Nach einem tollen, amerikanischen Aufenthalt in OKC ging es langsam dem Ende unserer Reise zu.

Welcome to New York

Wieder einmal nachts angekommen, sind wir zu unserem Hostel und am nächsten Tag ging es auch schon los. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich etwas verschlafen… Mit der Subway sind wir quer durch Manhattan und nach Brooklyn.

Und da sind wir wieder

Nach 16 Tagen reisen sind wir am Sonntag wieder in Deutschland angekommen. Montag hatte ich direkt wieder Schule, aber zum Glück erst um 10 Uhr. Zu Hause bin ich zwar relativ gut aus dem Bett gekommen, aber wirklich angekommen war ich nicht mal nach einer Woche. Immerhin war nach fünf Tagen Schule der Jetlag überstanden.  

Das war es also

16 Tage waren wir unterwegs, insgesamt acht Flüge hatten wir hinter uns und ganz schön viele Eindrücke haben wir mitgenommen.

Was sind die wertvollsten Erlebnisse, die Du von Deinen Reisen mitgenommen hast?

Bild: American Flag – Unsplash.com Andrew Ruiz*

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