Sweet 16 und ab in die USA – Part 2

USA Series Beitragsbild

Schon unfassbare drei Jahre ist es her, dass ich meine Mama spät abends mit der Frage überrumpelt habe, ob ich mit meiner guten Freundin in die USA fliegen darf. Mütter kennen ihre Kinder ja bekanntlich sehr gut und so wusste sie, dass die Frage ernst gemeint war. Nach ein bisschen Überzeugungsarbeit hat sie letztlich zugestimmt.

Mit einem Ja meiner Eltern war es aber nicht getan. Schließlich reden wir hier von einer doch etwas größeren Reise, außerhalb von Europa und ich war noch 16. Der Entschluss stand ca. fünf Monate vor Abflug fest und damit das lange Tage zählen nicht langweilig wurde, war noch ein wenig zu erledigen.

Planung ist das A und O

Im letzten Post Sweet 16 und ab in die Staaten – Part 1 hast Du schon unsere Reiseroute erfahren. Also klar war, dass wir die Gastfamilie in OKC besuchen und dort am längsten bleiben. Und wenn wir schon so einen coolen Trip machen, dann einen Unvergesslichen. Ohne Frage standen demnach LA und NYC auf der Bucket List.

Erst wollten wir in New York starten und von Los Angeles wieder nach Hause. Da die Flüge andersherum besser waren, wurde der Plan einfach kurzerhand geändert.

Die Reisezeit haben wir aus Budgetgründen auf die Pfingstferien gelegt. Meine Freundin war in der Ausbildung und musste noch Urlaub beantragen, ich stand ein Jahr vor dem Abi und konnte nur in den Ferien weg.

Die Flüge haben wir bereits im Januar gebucht, bevor meine Freundin ihre Bestätigung für den Urlaubsantrag hatte. No risk, no fun! Wie wir uns gefreut haben über diese E-Mail mit der Urlaubszusage…

Unterkünfte waren schnell gefunden und auch gebucht. Nichts stand unserer Reise mehr im Weg.

To-Do

Reisepass beantragen

Hier sind die Behörden sehr genau was das Passbild angeht, so konnte ich das Bild von meinem Perso nicht für den Reisepass nehmen. Also mussten neue Bilder her. Außerdem habe ich die Unterschrift beider Elternteile gebraucht, um den Pass beantragen zu können.

Tipp: Solltest Du einen Reisepass beantragen, plan es einfach früh genug ein. Informiere Dich auch über die Anforderungen für das Passbild*. Dann kannst Du es selber machen und ausdrucken. Das spart bekanntlich viel Geld.

Reisevollmacht

Nicht nur für den Reisepass habe ich die Unterschriften meiner Eltern gebraucht, sondern auch für die Reisevollmacht. Dafür habe ich einfach online ein leeres Formular genommen, in Deutsch und Englisch und dann ausgefüllt.

Auslandskrankenversicherung

Einfach mal online recherchieren und nachfragen. Ich habe dann für die zwei Wochen eine Rundum-Versicherung abgeschlossen. 13 Euro hat mich das gekostet.

ESTA Visum

Das ESTA Visum muss man spätestens 72 Stunden vor Einreise in die USA beantragen. Bei mir ging der Antrag schnell und einfach, aber plan Dir trotzdem genug Zeit ein, um alles ordentlich auszufüllen. Das Visum kostet 14 US-Dollar und ist für 2 Jahre gültig. Du kannst es für Aufenthalte nutzen, die nicht länger als 90 Tage sind.

Hinweis: Beantragt das ESTA Visum am besten direkt auf der Seite der U.S. Customs and Border Protection*.

Kreditkarte

Auf Reisen ist die Kreditkarte heutzutage selbstverständlich. Mit 16 hatte ich aber noch Keine, also musste auch die noch beantragt werden. Hier gilt auch, frühzeitig den Antrag stellen. Manchmal verzögern sich diese Dinge gerne mal. Bei meiner Bank des Vertrauens (Commerzbank) habe ich eine Prepaid Kreditkarte* innerhalb von 3 Werktagen erhalten. Für Schüler, Studenten und Azubis gibt es noch die Young Visa Kreditkarte*.

Reiserücktritt- und Abbruchversicherung

Das haben wir zusammen mit unseren Flügen gebucht. Von einer Reiserücktrittversicherung hast Du sicher schon alle mal gehört, von der Reiseabbruchversicherung vielleicht nicht unbedingt. Jedenfalls ist beides bei längeren Aufenthalten im Ausland wichtig und in Betracht zu ziehen.

Die Reiserücktrittversicherung greift, wenn Du die Reise vorab beispielsweise aufgrund von Krankheit nicht antreten kannst. Die Reiseabbruchversicherung greift in Fällen, wenn Du Deine Reise beispielsweise aufgrund von Krankheit frühzeitig abbrechen musst. Hierbei werden auch oft die zusätzlichen Transportkosten übernommen bzw. erstattet.

Wichtige Nummern notieren und digitalisieren

Auch ein Punkt, der auf der Reisecheckliste nie fehlen sollte. Alle wichtigen Daten und Nummern notieren und digitalisieren. Am besten zusätzlich in einer Cloud speichern – für den Fall, dass alles abhanden kommt.

Reiseroute und wichtiges

Da ich, wie gesagt, das erste Mal ohne Eltern und dann auch noch nicht Volljährig in die weite Welt losgezogen bin, war es meiner Mama ein Anliegen, unsere Reiseroute zu kennen und wichtige Dokumente, Telefonnummern etc. zu haben. Kann ich verstehen und würde ich vermutlich auch wieder so machen.

Unsere Bucket List

Die Reiseziele standen zwar fest, aber was es dort nicht alles zu sehen und erleben gibt… das alles erfährst Du in den Blog Beiträgen.

Alle, die schon mal in den USA waren, können gerne mal die USA-Flagge in die Kommentare schreiben. Mal sehen wie viele das sind.

6 Kommentare bei „Sweet 16 und ab in die USA – Part 2“

  1. Geschäftsidee: ein Hilfeportal für Minderjährige. Standartformulare, Checklisten, Kontaktdaten für Notfälle…

    1. Würde sicherlich vielen helfen. 👍🏻

  2. Done: 🇬🇷🇪🇸🇵🇹🇷🇴🇫🇷🇦🇹🇮🇹🇭🇷…
    Next stop: 🇷🇴🇹🇭🇦🇪

    1. Ich seh schon, 2020 wir ein tolles Jahr! 😍

  3. […] schon im Beitrag zu meiner USA-Reise habe ich darüber geschrieben einen Reisepass früh genug zu beantragen oder zu verlängern. […]

  4. […] schon im Beitrag zu meiner USA-Reise habe ich darüber geschrieben, einen Reisepass früh genug zu beantragen oder zu verlängern. […]

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